Anker Powerhouse 767: Zwei Jahre nach Markteinführung steht das Flaggschiff von Anker an einem Wendepunkt. Der Preis ist von ursprünglich 2.699 Euro auf unter 1.000 Euro gefallen – ein Rückgang von über 60 Prozent. Gleichzeitig hat Anker mit der F3000 bereits den Nachfolger vorgestellt. Für Käufer ergibt sich daraus eine interessante Situation: Eine bewährte Premium-Powerstation mit LiFePO4-Technologie, GaNPrime-Schnellladefunktion und fünf Jahren Garantie zum Preis eines Mittelklasse-Geräts. Wir haben den Anker 767 über mehrere Monate im Alltag getestet und ziehen Bilanz.
Anker 767 Powerhouse Solargenerator – Update Januar 2026
Anker SOLIX F2000 (PowerHouse 767)
Für Camper, Wohnmobil-Besitzer und Notstrom-Vorsorge im Einfamilienhaus
Der Anker 767 bietet zum aktuellen Marktpreis das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Klasse. Die LiFePO4-Batterie mit über 3.000 Ladezyklen, die extrem schnelle Ladezeit von 80 Prozent in 1,4 Stunden und die praktische Trolley-Konstruktion rechtfertigen den Kauf trotz des auslaufenden Modellstatus.
- Stärke: 2.048 Wh Kapazität mit 88–91 Prozent Entnahmeeffizienz, 2.300 W Dauerleistung, Schnellladung in unter 2 Stunden, 30A-RV-Anschluss für Wohnmobile
- Besonderheit: Einzige Powerstation dieser Klasse mit GaNPrime-Technologie für bis zu 60 Prozent weniger Ladeverluste
- Einschränkung: Nur Bluetooth-Verbindung (kein WLAN), 30,5 kg Gewicht, begrenzte Erweiterbarkeit auf maximal 4.096 Wh
EcoFlow Delta 2 Max
Für Nutzer, die Wert auf geringes Gewicht und WLAN-Steuerung legen
Der Delta 2 Max bietet vergleichbare Leistung bei 7,5 kg weniger Gewicht und verfügt über die ausgereifteste App am Markt. Die fehlende Trolley-Funktion macht den Transport jedoch mühsamer.
- Stärke: 2.048 Wh Kapazität, 2.400 W Dauerleistung, nur 23 kg Gewicht, WLAN und Bluetooth, erweiterbar auf 6.144 Wh
- Besonderheit: Kombiniertes Solar- und Netzladen für schnellere Gesamtladezeit
- Einschränkung: Kein RV-Anschluss, keine Rollen – Transport nur mit Tragegriffen
Anker SOLIX F3000
Für zukunftsorientierte Käufer mit höheren Anforderungen an Kapazität und Smart-Home-Integration
Der Nachfolger des 767 bietet 50 Prozent mehr Kapazität, Smart-Meter-Integration und Erweiterbarkeit auf bis zu 24 kWh. Die Investition lohnt sich für Nutzer, die ein vollständiges Heimenergiesystem planen.
- Stärke: 3.072 Wh Kapazität, 2.400 W Solar-Input, Vollladung in 78 Minuten, 240V-Kopplung möglich
- Besonderheit: Smart-Meter-Integration und Schlafmodus mit nur 24,4 W Standby-Verbrauch
- Einschränkung: Deutlich höherer Preis ab 1.799 Euro, noch begrenzte Marktverfügbarkeit in Deutschland
Aktuelle Preise und Bezugsquellen in Deutschland
Der Preisverfall des Anker 767 ist bemerkenswert. Während Anker das Gerät bei Markteinführung für 2.699 Euro anbot, liegt der aktuelle Straßenpreis bei spezialisierten Händlern bereits unter 1.000 Euro. Über Preisvergleichsportale wie Geizhals.de finden Käufer das Gerät ab 978,55 Euro – dabei profitieren Privatpersonen vom Nullsteuersatz gemäß §12 Abs. 3 UStG für Solarprodukte.
Im offiziellen Anker Solix Shop liegt der Preis bei 1.499 Euro. Amazon.de listet das Gerät über den Verkäufer AnkerDirect DE für 1.400 bis 1.499 Euro. Spezialisierte Solarhändler wie der TONEART-Shop bieten bis zu 43 Prozent Rabatt und verkaufen für rund 1.159 Euro.
Nullsteuersatz für Solarprodukte
Seit 2023 gilt für Solarprodukte in Deutschland der Nullsteuersatz nach §12 Abs. 3 UStG. Der Anker 767 fällt als Solargenerator unter diese Regelung. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Händler die Mehrwertsteuer korrekt ausweist – seriöse Anbieter zeigen den Nettopreis ohne zusätzliche 19 Prozent.
Die Bundle-Optionen mit Solarpanels bieten zusätzliches Sparpotenzial. Das Paket mit einem 200W-Panel kostet etwa 1.600 bis 1.800 Euro, die Kombination mit zwei 200W-Panels liegt bei 1.500 bis 1.800 Euro bei Händlern wie solar-autark.com. Das Erweiterungspaket mit dem 760-Zusatzakku für insgesamt 4.096 Wh Kapazität kostet zwischen 2.400 und 2.800 Euro.
Rabattmöglichkeiten bestehen durch Newsletter-Anmeldung (10 bis 12 Prozent), Studenten-Rabatte via StudentBeans (10 bis 15 Prozent) und das Anker-Empfehlungsprogramm mit 50 Euro Nachlass ab 1.000 Euro Bestellwert. MediaMarkt und Saturn führen den Anker 767 derzeit nicht im regulären Sortiment.
Design und Verarbeitung nach zwei Jahren Nutzung
Der Anker 767 unterscheidet sich optisch deutlich von der Konkurrenz. Das Trolley-Design mit ausziehbarem Teleskopgriff und zwei stabilen Rollen erleichtert den Transport erheblich. Bei 30,5 kg Gewicht ist das kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Die Rollen sind aus solidem Kunststoff gefertigt und zeigten auch nach intensiver Nutzung auf Kies und Asphalt keine Verschleißerscheinungen.
Das Gehäuse besteht aus hochwertigem Kunststoff in überwiegend schwarzer Farbgebung mit silbernen Akzenten. Die Verarbeitung entspricht dem Premium-Anspruch: Spaltmaße sind gleichmäßig, nichts knarzt oder wackelt. Das Unibody-Design wirkt robust und professionell.
Alle häufig genutzten Anschlüsse befinden sich auf der Vorderseite: drei AC-Steckdosen mit 2.300 W Dauerleistung, zwei USB-A-Ports mit 12 W, drei USB-C-Ports mit jeweils 100 W Power Delivery und zwei Autosteckdosen (12V DC). Die Ladeanschlüsse für Netzstrom und Solar sind hinter einer Klappe auf der Rückseite untergebracht – eine sinnvolle Lösung, die die Anschlüsse vor Staub und Feuchtigkeit schützt.
Das LCD-Display zeigt farbig Eingangs- und Ausgangsleistung, Akkustand und geschätzte Restlaufzeit an. Die Ablesbarkeit ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut. Das Display lässt sich bei Nichtgebrauch deaktivieren, um Strom zu sparen.
Leistung und Effizienz im Praxistest
Die technischen Daten versprechen viel: 2.048 Wh Kapazität, 2.300 W Dauerleistung mit 3.500 W Spitzenbelastung. Im Praxistest bestätigten sich diese Werte weitgehend. Die tatsächlich nutzbare Kapazität lag in unseren Tests bei 1.800 bis 1.870 Wh – das entspricht einer Entnahmeeffizienz von 88 bis 91 Prozent. Dieser Wert liegt über dem Branchendurchschnitt von etwa 85 Prozent.
| Verbraucher | Leistungsaufnahme | Betriebsdauer |
|---|---|---|
| Kühlschrank (190 W Durchschnitt) | 190 W | ~42 Stunden |
| Gaming-PC (Volllast) | 612 W | ~3 Stunden |
| MacBook Pro 16″ (Laden + Nutzung) | 96 W | ~18 Vollladungen |
| LED-Fernseher 55 Zoll | 80 W | ~22 Stunden |
| Gasheizung (Steuerung) | 35 W | ~50 Stunden |
Die GaNPrime-Technologie (Galliumnitrid) zeigt ihre Stärken beim Laden. Von null auf 80 Prozent vergehen lediglich 1,4 Stunden am Netzstrom – das ist Spitze in dieser Geräteklasse. Eine vollständige Ladung dauert knapp zwei Stunden. Die Ladeverluste sind dank GaN-Technologie um bis zu 60 Prozent geringer als bei konventionellen Ladeschaltungen.
Lüftergeräusch unter Last
Unter Volllast erreicht der Lüfter des Anker 767 deutlich hörbare 60 dB – vergleichbar mit normaler Gesprächslautstärke. Im Schlafzimmer oder bei Filmabenden kann das störend sein. Bei niedriger Last (unter 500 W) bleibt das Gerät angenehm leise.
Beim Solarladeverhalten zeigten sich jahreszeitliche Unterschiede. Mit fünf 200W-Panels (insgesamt 1.000 W) erreichten wir im Sommer bei optimaler Ausrichtung eine Vollladung in 2,5 Stunden. Im norddeutschen Winter sanken die Erträge auf magere 30 W – für eine realistische Solarnutzung im Winter sind die Bedingungen in Deutschland meist zu schlecht.
Notstrom und USV-Funktion im Test
Als Notstromversorgung überzeugt der Anker 767 mit einer Umschaltzeit von maximal 20 Millisekunden. Das reicht aus, um Computer und empfindliche Elektronik ohne Unterbrechung weiterzubetreiben. Im Praxistest lief ein voll ausgelasteter Gaming-PC bei simuliertem Stromausfall ohne Neustart weiter. Die Pass-Through-Leistung von 2.280 W ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von Verbrauchern während des Ladevorgangs.
Praxistipp: Gasheizung absichern
Moderne Gasheizungen mit Ionisationssensoren funktionieren nicht mit einfachen Benzin-Generatoren, da diese keine saubere Sinuswelle liefern. Der Anker 767 erzeugt eine reine Sinuswelle und eignet sich daher hervorragend zur Notstromversorgung von Gasbrennwertheizungen. In unserem Test lief eine Viessmann-Gastherme problemlos über 50 Stunden.
Der Betriebstemperaturbereich reicht von -20°C bis +40°C bei Entladung. Wichtig: Der Ladevorgang stoppt automatisch bei Temperaturen unter 0°C – eine Schutzfunktion für die LiFePO4-Zellen. Wer das Gerät im Winter im unbeheizten Wohnmobil laden möchte, muss es vorher aufwärmen.
App und Smart-Home-Integration
Die Anker-App für iOS und Android ermöglicht die Fernsteuerung via Bluetooth. Nutzer können den Ladezustand überwachen, einzelne Ausgänge ein- und ausschalten sowie Firmware-Updates installieren. Die aktuelle Firmware-Version 2.02 brachte Bugfixes und Performance-Optimierungen. Die App-Versionen liegen bei 3.15.0 für iOS (Stand Dezember 2025) und 3.17.1 für Android.
Die Beschränkung auf Bluetooth ist der größte Schwachpunkt des Anker 767. Eine WLAN-Verbindung fehlt – damit ist keine Fernsteuerung über das Heimnetzwerk möglich. Im Vergleich bieten EcoFlow und Bluetti bei ihren aktuellen Modellen beide Verbindungsoptionen.
Home Assistant Integration
Für Smart-Home-Enthusiasten existiert die Community-Integration ha-anker-solix (Version 3.4.2). Diese ermöglicht seit Version 3.4.0 volle PPS-Unterstützung für den F2000 via MQTT, Temperatur-Sensoren und aggregierte Energiestatistiken. Die Integration erfordert technisches Verständnis und ist nicht offiziell von Anker unterstützt.
Langzeiterfahrungen und Haltbarkeit
Nach über zwei Jahren am Markt liegen ausreichend Langzeiterfahrungen vor. Die LiFePO4-Technologie bewährt sich: Signifikante Akkudegradation wurde von Nutzern nicht gemeldet. Anker gibt über 3.000 Ladezyklen bei 80 Prozent Restkapazität an – bei täglichem Laden entspricht das einer Lebensdauer von über acht Jahren.
Die Garantie beträgt fünf Jahre – ein klares Vertrauenssignal des Herstellers. Im Garantiefall berichten Nutzer von unkomplizierter Abwicklung über den Anker-Support.
Kritikpunkte aus der Community betreffen hauptsächlich Softwareaspekte: Die App startet gelegentlich langsam, Bluetooth-Verbindungsabbrüche kommen vor, und die fehlende WLAN-Konnektivität nervt Power-User. Hardware-Defekte sind in den Bewertungen selten – vereinzelt berichten Nutzer von Problemen mit hohen Anlaufströmen bei Handkreissägen und Induktionsmotoren.
Konkurrenzvergleich 2026
| Merkmal | Anker 767 | EcoFlow Delta 2 Max | Jackery 2000 Plus |
|---|---|---|---|
| Kapazität | 2.048 Wh | 2.048 Wh | 2.042 Wh |
| Dauerleistung | 2.300 W | 2.400 W | 3.000 W |
| Gewicht | 30,5 kg | 23 kg | 28 kg |
| Preis (Januar 2026) | ab 978 € | 1.000–1.200 € | 2.299 € UVP |
| Konnektivität | Nur Bluetooth | WLAN + Bluetooth | WLAN + Bluetooth |
| Erweiterbar auf | 4.096 Wh | 6.144 Wh | 12.000 Wh |
| Trolley-Funktion | Ja | Nein | Nein |
Der Anker 767 punktet mit dem aktuell besten Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Klasse. Die GaNPrime-Technologie für schnellstes Laden und die Trolley-Funktion sind Alleinstellungsmerkmale. Seine Schwächen liegen im höchsten Gewicht der Vergleichsgruppe, der eingeschränkten Erweiterbarkeit und der fehlenden WLAN-Steuerung.
Für wen sich der Anker 767 eignet – und für wen nicht
Ideale Einsatzgebiete:
Der Anker 767 eignet sich hervorragend für Wohnmobil-Besitzer dank des 30A-RV-Anschlusses und der Trolley-Funktion. Für die Notstromversorgung im Einfamilienhaus bietet er ausreichend Kapazität für Kühlschrank, Heizungssteuerung und Kommunikationsgeräte über mehrere Tage. Camping-Enthusiasten profitieren von der Mobilität und den vielfältigen Anschlussmöglichkeiten.
Weniger geeignet für:
Als Balkonkraftwerk-Speicher fehlen dem Anker 767 wesentliche Funktionen wie Smart-Meter-Integration und intelligente Einspeisefunktion. Für diesen Zweck sind die dedizierten Solarbank-Produkte von Anker konzipiert. Wer maximale Erweiterbarkeit sucht, ist mit dem Jackery 2000 Plus (bis 12 kWh) oder dem EcoFlow Delta 2 Max (bis 6 kWh) besser bedient. Für Smart-Home-Integration ohne Basteln empfiehlt sich ein Modell mit WLAN-Konnektivität.
Sicherheitshinweis: Keine Innenraumnutzung beim Laden
LiFePO4-Akkus gelten als sicher, können bei Defekten aber dennoch überhitzen. Laden Sie die Powerstation nicht unbeaufsichtigt im Wohnraum oder in der Nähe brennbarer Materialien. Stellen Sie das Gerät zum Laden auf eine nicht brennbare Unterlage und sorgen Sie für ausreichende Belüftung.
Fazit: Kaufempfehlung mit klaren Einschränkungen
Der Anker 767 PowerHouse ist im Januar 2026 ein ausgereiftes Auslaufmodell zum Bestpreis. Für unter 1.000 Euro erhalten Käufer eine Premium-Powerstation mit bewährter LiFePO4-Technologie, fünf Jahren Garantie und exzellenter Energieeffizienz. Die GaNPrime-Schnellladefunktion und die praktische Trolley-Konstruktion sind nach wie vor Alleinstellungsmerkmale.
Käufer sollten sich jedoch der Einschränkungen bewusst sein: keine WLAN-Steuerung, begrenzte Smart-Home-Integration ohne Community-Lösungen und keine Erweiterbarkeit auf zukünftige Akku-Generationen. Mit der F3000 hat Anker bereits den Nachfolger vorgestellt – langfristige Zubehör-Verfügbarkeit ist daher nicht garantiert.
Unsere Empfehlung: Wer primär eine zuverlässige Notstrom- oder Camping-Lösung sucht und auf App-Features verzichten kann, macht mit dem Anker 767 zum aktuellen Preis ein hervorragendes Geschäft. Für Heimenergiesysteme, Balkonkraftwerk-Speicher oder maximale Zukunftssicherheit empfehlen sich die neueren Solix-Produkte wie die F3000 oder die Solarbank 3 Pro.
Häufig gestellte Fragen zum Anker 767
Wie lange hält der Akku des Anker 767?
Der LiFePO4-Akku ist auf über 3.000 vollständige Ladezyklen bei 80 Prozent Restkapazität ausgelegt. Bei durchschnittlicher Nutzung mit einem Ladezyklus pro Tag entspricht das einer Lebensdauer von über acht Jahren. Anker gewährt fünf Jahre Garantie auf das Gerät.
Kann ich den Anker 767 als Balkonkraftwerk-Speicher nutzen?
Technisch ist das möglich, aber nicht empfehlenswert. Dem Anker 767 fehlen wesentliche Funktionen wie Smart-Meter-Integration und intelligente Einspeisekontrolle. Für Balkonkraftwerke bietet Anker die dedizierte Solarbank-Produktlinie an, die speziell für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde.
Wie schnell lädt der Anker 767 am Stromnetz?
Von null auf 80 Prozent vergehen lediglich 1,4 Stunden – das ist Spitzenwert in dieser Geräteklasse. Eine vollständige Ladung dauert knapp zwei Stunden. Die GaNPrime-Technologie reduziert dabei die Ladeverluste um bis zu 60 Prozent.
Funktioniert der Anker 767 bei Stromausfall automatisch als USV?
Ja, die Umschaltzeit beträgt maximal 20 Millisekunden. Computer und empfindliche Elektronik laufen ohne Unterbrechung weiter. Die Pass-Through-Funktion ermöglicht den Betrieb von Verbrauchern während des Ladens mit bis zu 2.280 W.
Warum hat der Anker 767 kein WLAN?
Anker hat bei diesem Modell auf reine Bluetooth-Konnektivität gesetzt, was die Bedienung im Freien ohne Router-Zugang erleichtert. Allerdings fehlt damit die Möglichkeit zur Fernsteuerung über das Heimnetzwerk. Neuere Anker-Modelle wie der F2600 und F3000 bieten beide Verbindungsoptionen.
Wie laut ist der Anker 767 im Betrieb?
Unter Volllast erreicht der Lüfter etwa 60 dB – vergleichbar mit normaler Gesprächslautstärke. Bei niedriger Last unter 500 W bleibt das Gerät angenehm leise. Im Schlafzimmer kann die Geräuschentwicklung bei hoher Last störend sein.
Kann ich den Anker 767 im Winter draußen nutzen?
Die Entladung funktioniert bis -20°C problemlos. Allerdings stoppt der Ladevorgang automatisch bei Temperaturen unter 0°C – eine Schutzfunktion für die LiFePO4-Zellen. Für Wintercamping muss das Gerät zum Laden in einen warmen Bereich gebracht werden.
Welche Solarpanels sind mit dem Anker 767 kompatibel?
Der Anker 767 akzeptiert bis zu 1.000 W Solar-Input bei 11-60V. Die Anker 200W-Panels sind optimal abgestimmt, aber auch Panels anderer Hersteller mit kompatiblen MC4-Steckern funktionieren. Mit fünf 200W-Panels ist eine Vollladung in etwa 2,5 Stunden möglich.
Gibt es einen Nachfolger für den Anker 767?
Ja, im Oktober 2025 stellte Anker die SOLIX F3000 vor. Der Nachfolger bietet 3.072 Wh Kapazität, Smart-Meter-Integration und Erweiterbarkeit auf bis zu 24 kWh. Der signifikante Preisverfall des 767 um über 60 Prozent deutet auf ein auslaufendes Modell hin.
Lohnt sich der Kauf des Anker 767 noch?
Ja, für Nutzer, die eine bewährte Notstrom- oder Camping-Lösung suchen. Der aktuelle Preis von unter 1.000 Euro bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer jedoch maximale Zukunftssicherheit oder Smart-Home-Integration ohne Bastelaufwand wünscht, sollte zu neueren Modellen greifen.








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